Kulturreise Burma Eine Kulturreise nach Burma bietet viel mehr als nur Kultur. Hier lernt der Gast das Leben und die Menschen des Landes kennen. Hier gibt es keine 5-Sterne-Hotels. Eher wird man in gemütlichen Familienhotels untergebracht in denen es teilweise noch Etagentoiletten gibt. Die Gastfreundschaft der hier lebenden Menschen ist überwältigend. Burma ist ein Land, das noch sehr unberührt vom Massentourismus der heutigen Gesellschaft ist. So werden auf Reisen durch Burma eher öffentliche Verkehrsmittel genutzt, die den Urlauber den Einheimischen näher bringen.
Das erste Reiseziel einer Kulturreise sollte die ehemalige Hauptstadt Rangun sein. Während eines Rundgangs durch die Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Hier befinden sich unter anderem das Nationalmuseum und die Nationalbibliothek. Auf bunten Märkten zeigt sich das alltägliche Leben dieses Landes. Die bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit dieser Stadt ist jedoch die Shwedagon-Pagode. Die ganz und gar mit Blattgold überzogene, 116 Meter hohe Pagode ist zum 2.500sten Todestages Buddhas errichtet worden. Ihre Spitze ziert ein 76-karätiger Diamant. Die Reise geht weiter an den Inle-See. Auf dem Süßwassersee können die schwimmenden Gärten bestaunt werden. Ein Muss ist eine Bootsfahrt zur Mitte des Sees, wo sich der Ort Ywama befindet. Unterwegs stößt der Urlauber sicherlich auf die „Beinruderer“, die sich auf dem See in schmalen Kanus fortbewegen. Rund um den See können zahlreiche Handwerksbetriebe besichtigt werden, in denen Marionetten-Puppen und Blattgold hergestellt wird. Ein weiteres Reiseziel auf einer Kulturreise nach Burma sollte die alte Königsstadt Mandalay sein. In dieser Stadt befinden sich zahlreiche, atemberaubend schöne Pagoden und Tempel. Von Mandalay geht es weiter nach Mingun. Diese Stadt beherbergt die größte Glocke der Welt. Die Mingun-Glocke ist mit ihren 90 Tonnen auch die schwerste läutbare Glocke der Welt. In der nicht weit von Mandalay entfernten Stadt Amarapura befindet sich die längste Teakholzbrücke der Welt, die U-Bein-Brücke. Außerdem können hier zahlreiche Werkstätten wie Goldschläger und Bronzegießer besichtigt werden. Auch der Königspalast, von dem leider nur noch Ruinen zu besichtigen sind, ist sehr sehenswert. Die Pagoden und Tempel des Palastgeländes sind jedoch bis heute noch sehr gut erhalten. Auch der Mount Popa, der sich in der Nähe der Tempelstadt Bagan befindet, ist einen Ausflug wert. Hier blühen auf dem fruchtbaren Boden des erloschenen Vulkans zahlreiche Blumen. |